DIE HANS TROPHÄE

Jährlich erhält ein Hamburger Künstler die Aufgabe, den Musikpreis HANS zu gestalten. Wie die Preise schließlich aussehen und welche Materialien zu deren Gestaltung eingesetzt werden, bleibt ausschließlich dem Künstler überlassen. Selbst die Initiatoren und Organisatoren des Hamburger Musikpreises HANS sehen die Trophäen erst während der Verleihung.

DER PREIS 2016

Alex Diamond ist das Pseudonym des Hamburger Künstlers Jörg Heikhaus. Er gründete die Galerie „heliumcowboy artspace“ und arbeitete als Autor, Fotograf und Designer. „Bei jedem Projekt ändern sich bei mir Arbeiten und Techniken. Es geht mir darum, neue Herausforderungen zu finden. Bei der Gestaltung der HANS-Trophäe, bei der es außer einer rechteckigen Form keine Vorgaben gibt, habe ich mich von meinen musikalischen Jugenderinnerungen und eben dieser Form inspirieren lassen und etwas aus Holz gebaut und geschnitzt, das gleichzeitig überraschen und erfreuen soll."

DER PREIS 2015

Sie sind die Stars der aktuellen Design- und Kreativ-Szene: Rocket & Wink.

"Ungefähr die Hälfte unserer Kunden kommt aus der Musikbranche. Wir freuen uns auf den HANS und werden ihm ein neues Kleid verpassen", so Dr. Gerald Rocketson. Seit 2011 gibt es Rocket & Wink - seitdem räumten sie zahlreiche Auszeichnungen wie etwa den Reddot Design Award, den Award des Art Directors Club, den GoSeeAward, den Deutschen Dialogmarketing Preis und den Lead Award ab. 2013 erhielten sie den HANS in der Kategorie „Gestaltung des Jahres“.

DER PREIS 2014

„Wir freuen uns sehr, dass Tim John den diesjährigen HANS entwirft. Seine märchenhaften Gestaltungen sind einzigartige Traumbilder voller Humor und Leichtigkeit. Natürlich sind wir sehr gespannt, denn auch wir bekommen die fertige Trophäe erstmals am Tag der Preisverleihung zu Gesicht“, so HANS-Mitinitiator Uriz von Oertzen.

„Das Schöne an meiner Arbeit ist die Mischung aus Computer und Werkbank. Der Entwurf am Bildschirm gehört ebenso dazu wie das handwerkliche Arbeiten“, so Tim John.

DER PREIS 2013

"Ich freue mich sehr, die Trophäen in diesem Jahr gestalten zu dürfen“, sagt Boris Kupczik. „Die Vereinigung der verschiedenen Kreativbereiche Musik und Design ist eine spannende Aufgabe.“ Der Schwerpunkt der Arbeit des gebürtigen Hamburgers liegt auf der Produkt- und Raumgestaltung. Unter anderem entwarf er kabel- und schalterlose LED-Leuchten, Sicherheitsräder mit integrierten Reflektoren und Konzepte für Loungebereiche und Agentureinrichtungen. Mit dem Hanse Globe, dem Crystal Cabin Award und dem Most Contagious gestaltete er zudem bereits drei Preistrophäen.

DER PREIS 2012

"Ich freue mich sehr, dass ich dem HANS in diesem Jahr ein neues Gesicht verleihen darf“, so Thomas Baldischwyler, der im Jahr 2012 die Gestaltung übernahm. Um die 8 Kilo schwer und aus Beton - so präsentierte sich der gewichtige Preis. Per Sandstrahl wurde der Schriftzug aus einem einzigen Block Beton geschnitten und überzeugte durch seine schlichte Eleganz.

DER PREIS 2011

"Junge, komm bald wieder, bald wieder zurück" - echt hanseatisch grüßte ein Seemann die Gewinner des HANS 2011.

Was andere Menschen entsorgen oder bestenfalls als Brennmaterial verwenden würden, ist das Hauptelement von Thorsten Passfelds Kunst: Abfallholz ist das Ausgangsmaterial, aus dem der Hamburger Künstler seine Skulpturen, Installationen, Bauten und Bilder anfertigt.

DER PREIS 2010

Der Preis aus dem Jahr 2010 ist die zweite Trophäe, die der Künstler  Nils Koppruch entworfen hat.

Herausgekommen ist ein kleiner Gitarrenverstärker und ein echtes Unikat, das wohl jeder von uns gerne in seiner Sammlung hätte!

DER PREIS 2009

Der Preis im Jahr 2009 und 2010 wurde von Nils Koppruch, seines Zeichens Hamburger Künstler und Musiker, gestaltet. Damit bildet dieser die Ausnahme, indem er die Preise in beiden Jahren entwarf. Der HANS 2009 und auch der HANS 2010 überraschten mit eingebauten Extrafeatures. In 2009 stand eine Wunderkerze im Fokus - inklusive Ersatz-Wunderkerzen und Streichhölzer in einer integrierten Schublade.